Die Sache mit den Äpfeln und den Birnen

Aus der Reihe: Hast du keine anderen Probleme?
„Du vergleichst da Äpfel mit Birnen. Das geht nicht!“ Immer mal wieder wird man mit diesem Vorwurf konfrontiert, wenn man einen unstatthaften Vergleich anstellt. Mit Verlaub: Das ist Diskriminierung. Bei einem Vergleich geht es darum, Trennendes zwischen vergleichbaren Entitäten herauszuarbeiten. Man vergleichen den gotischen Baustil mit dem romanischen, australischen Rotwein mit chilenischem, Schaummakrönchen unterschiedlicher Anbieter, Mobiltelefone mit verschiedenen Betriebssystemen – niemand muckt auf. Doch der Vergleich zwischen zwei Kernobstarten soll nicht möglich sein, nein, er dient gar als Inbegriff des Nicht-Vergleichbaren. Das ist anzuprangern. Mit aller Entschiedenheit.
Dixi.

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